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Seit kurzem gehört Montenegro als neue Destination zum Angebot von CarDelMar. Unser Mitarbeiter Herman Roosloot (49, Head of Sales), hat das Urlaubsland an der Adria im Rahmen einer Tagung im letzten Herbst besucht. Zum Glück musste er dort nicht nur arbeiten, sondern konnte einige der Sehenswürdigkeiten Montenegros kennenlernen. In unserem Blog schildert Herman, was Montenegro als Reiseland ausmacht und was es von touristischeren Adriazielen wie zum Beispiel Kroatien unterscheidet. Zudem gibt er allen, die Montenegro im Mietwagen entdecken möchten, wertvolle Tipps.

Wann warst du in Montenegro?
Herman: Im November 2012, im Rahmen der Tagung des Deutschen Reisebüroverbands. Gastgeber war Montenegro, das aktuell als Urlaubsland ja noch ein Geheimtipp ist.

Wo wart ihr untergebracht?

Herman: Unsere Tagung war in Budva, einem der ältesten Orte an der Adria. Sehenswert an Budva ist vor allem die schöne historische Altstadt und die Festung Mogren etwas außerhalb der Stadt. Wegen seiner tollen Strände ist Budva einer der beliebtesten Badeorte Montenegros. Wassersportler finden hier alles, was das Herz begehrt.

Die Bucht von Kotor in der Abendsonne

Die Bucht von Kotor in der Abendsonne

Was ist dein Eindruck von Montenegro als Reiseland?

Herman: Die Natur ist wirklich beeindruckend! Montenegro heißt ja „schwarze Berge“ und genau das ist der Eindruck, den ich von den Bergen dort hatte. Die Berge wirken sehr dunkel und, je nachdem wie das Licht gerade fällt, erscheinen sie nahezu schwarz. Aktivurlauber kommen in Montenegro voll auf ihre Kosten – sei es im Gebirge beim Klettern, Wandern oder Mountainbiking oder an der Küste beim Segeln, Paddeln oder auf Bootstouren. Aber auch alle, die einfach am Strand relaxen und vielleicht den ein oder anderen schönen Ort entdecken möchten, sind hier richtig.

Was unterscheidet Montenegro von anderen Adrialändern wie zum Beispiel Kroatien?

Herman: Das Besondere ist, dass Montenegro auf nachhaltigen Tourismus setzt. Als aufstrebendes Reiseland will Montenegro nicht die Fehler anderer Destinationen wiederholen und zum Beispiel seine Küste mit 30-stöckigen Hotelbauten verschandeln. Stattdessen gilt das Motto „Unser Schatz ist die Natur, und diesen Schatz müssen wir bewahren!“.
Daher ist Montenegro ideal für alle, die weg vom Massentourismus wollen. Dennoch gehört es zu den Ländern, in denen man relativ günstig Urlaub machen kann. Ein Beispiel: Es gibt hier wirklich gute Hotels mit vier bis fünf Sternen und auch in denen kostet ein Getränk aus der Minibar nicht mehr als 1 bis 1,50 Euro.

Welches ist die beste Reisezeit?

Herman: An der Küste herrscht ganzjährig ein mildes Klima. Wir hatten beispielsweise im November noch 17 Grad. Wer gerne auch das Hinterland entdecken möchte, für den ist die beste Reisezeit von März bis Oktober.

Welche Orte sollten Mietwagenurlauber unbedingt ansteuern?

Herman: Entlang der Küste gibt es noch einige schöne Badeorte mit schönen Stränden und historischem Flair. Ein tolles Ziel ist auch die Bucht von Kotor. Das ist eine Art Binnensee, der mit dem Meer verbunden ist. Kotor selbst hat eine schöne Altstadt, in deren Gassen man sich wähnt wie im 16. Jahrhundert. Besonders beeindruckend fand ich die Stadtmauer. Wie sie sich im Zickzackkurs den Berg neben der Stadt emporschlängelt, hat sie mich an die Chinesische Mauer erinnert. Im See von Kotor finden sich zwei kleine Inseln von denen eine künstlich aufgeschüttet ist – und zwar, indem die Einheimischen über Jahrzehnte hinweg Felsbrocken in die Tiefe warfen!

Sehenswert ist auch die kleine Insel Sveti Stefan mit dem gleichnamigen ehemaligen Fischerdorf. Die ganze Insel ist heute eine Hotelanlage. Wer auf Sveti Stefan logiert, erhascht möglicherweise einen Blick auf den ein oder anderen internationalen Star, der hier auch gerade Urlaub macht. Alle anderen können immerhin den traumhaften Blick vom Festland auf die malerische Inselkulisse genießen.

Welchen Eindruck hast du von Montenegro als Mietwagenziel?

Herman: Montenegro ist ein tolles Individualreiseziel und sehr gut für einen Mietwagenurlaub geeignet. Mein Eindruck ist: Wer hier in Deutschland Auto fahren kann, der kann es dort auch! Das Straßennetz ist gut ausgebaut und es ist absolut üblich, dort im Mietwagen unterwegs zu sein. Ich habe die Verkehrsteilnehmer in Montenegro als vergleichsweise höflich und rücksichtsvoll wahrgenommen.

Zum Schluss hätten wir noch gerne einen Expertentipp: Worauf sollten Mietwagenurlauber in Montenegro achten?

Herman: Einige attraktive Ziele im Landesinneren sind nur über steile Serpentinenstraßen erreichbar. Um hier ausreichend motorisiert zu sein, sollte man nicht gerade den allerkleinsten, sondern besser einen etwas größeren Mietwagen buchen.

Danke für das Interview!