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Die USA sind ein wunderbares Reiseziel. In den vier Zeitzonen dieses riesigen Landes verstecken sich Naturlandschaften, die weltweit einmalig sind. Weite Prärien, tropische Sümpfe, schneebedeckte Bergzüge, glasklare Seen, trockene Wüstenlandschaften – „You name it, you´ll get it!“. Die meisten der faszinierenden Naturlandschaften sind dabei wunderbar mit dem Mietwagen zu erreichen. Und ein Auto braucht man in den USA, denn die Distanzen sind nicht zu unterschätzen. Hier nun einige der beliebtesten und bekanntesten Naturlandschaften, die in der Welt ihresgleichen suchen, als Tipp für den nächsten Urlaub.

Das Monument Valley – eine Landschaft mit Zähnen aus Felsen

Es lässt sich nicht anders sagen, aber die bizarren Felsen erinnern an riesige Backenzähne, die vereinzelt und majestätisch in der weiten Landschaft des Monument Valley stehen. Eine Landschaft, die aus Film und Werbung bekannt ist und so spektakulär anmutet, dass sie weltweit einmalig sein dürfte. Es gibt praktischerweise einen Autorundweg, der zu den mystischen Felsformationen führt und beim Besucherzentrum des Monument Valley Navajo Tribal Parks beginnt. Sehr zu empfehlen ist übrigens auch eine Rundfahrt während der frühen Morgenstunden oder wenn die Sonne am Abend untergeht. Die einzelnen Felsen erscheinen dann im goldenen Sonnenlicht rotglühend. Das Monument Valley lässt sich über den Highway 163 erreichen. Das Besucherzentrum befindet sich am Eingang des Parks.

Im Tal des Todes – das Death Valley

Die bizarre Landschaft des Death Valley - geprägt durch die sengende Hitze der Sonne.

Die bizarre Landschaft des Death Valley – geprägt durch die sengende Hitze der Sonne.

„Death Valley“ – Der Name klingt nicht unbedingt nach einem Ort, den man freiwillig besuchen möchte. Im Jahre 2012 wurde hier die wärmste nächtliche Tiefsttemperatur gemessen: 41,7 Grad Celsius. Und im Sommer kann es bis zu fünfzig Grad Celsius heiß werden. Der Boden ist aufgebrochen von der Sonne und bildet bizarre Formen. Es herrschen harte natürliche Bedingungen vor und doch zieht es jährlich Millionen von Besucher in den Death Valley National Park. Und der Blick auf die getrockneten Salzböden und die weite Ebene des Tals, den man beispielsweise von Dante´s View bekommt entschädigt einen für alle Strapazen. In der Senke Badwater befindet sich übrigens der tiefste Punkt der USA mit 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Death Valley National Park lässt sich über den Highway 190 erreichen, der auch nach Furnace Creek führt, dem Hauptort und idealer Startpunkt für Touren mit dem Auto.

Der Grand Canyon – Schluchten gefräst vom Wasser der Gezeiten

Wer sich den Schluchten des Grand Canyon nähert, kann bis zu 1800m in die Tiefe blicken..

Wer sich den Schluchten des Grand Canyon nähert, kann bis zu 1800m in die Tiefe blicken.

Für Superlative sind die USA bekannt. Die Autos sind größer als anderswo und die auch bei den Essensportionen wird selten gegeizt. Auch der gewaltige Grand Canyon passt in diese Kategorie. Der etwa 450 Kilometer lange Canyon wurde über Millionen von Jahren durch den Colorado River gebildet, der sich langsam durch die Gesteinsschichten gearbeitet hat. Vom oberen Plateau aus blickt man in Tiefen von bis zu 1800 Metern. Mit einem Mietauto am besten zu erreichen ist die Südseite des Canyons. Sehr zu empfehlen ist beispielsweise der Desert View Drive, eine Panoramastraße, die viele der besten Aussichtspunkte vereint.

Die Niagarafälle – Donnerlärm und frischer Nebel

Mit lautem Getöse stürzen die Niagarafälle stellenweise bis zu 50m in die Tiefe.

Mit lautem Getöse stürzen die Niagarafälle stellenweise bis zu 50m in die Tiefe.

Es donnert und es kracht. Auf der „Maid of the Mist“ ist es zudem feucht durch den diesigen Dunst des aufbauschenden Wassers, das soeben bis zu fünfzig Meter in die Tiefe gestürzt ist. Vor der Gischt schützt ein Regencape, das man kostenlos bei der Bootsfahrt erhält. Die „Maid of the Mist“-Boote verkehren seit 1846 und sind eine beliebte Art, sich den imposanten Wasserfällen von unten zu nähern.  Von oben bietet sich die Insel Goat Island an, die die Niagarafälle in die amerikanischen und die kanadischen Fälle aufteilt. Die kanadische Seite bietet dabei die weitaus größeren Wasserfälle, die wegen der Halbmondform auch Horseshoe Falls genannt werden. Mit einem Mietwagen lassen sich beide Seiten wunderbar kombinieren, die Grenzüberquerung zwischen den beiden Schwesterstädten, die beide Niagara Falls heißen, ist einfach.

Der Colorado River – über tausende von Kilometern schlängelt sich dieser majestätische Fluss

Die Horseshoe Bend (Hufeisenbiegung) des Colorado River bietet einen einmaligen Anblick.

Die Horseshoe Bend (Hufeisenbiegung) des Colorado River bietet einen einmaligen Anblick.

Der Colorado River ist einer der wichtigsten und längsten Flüsse der USA. Er berührt fünf Bundesstaaten auf seinem Weg nach Mexiko und hat eine Länge von über 2300 Kilometern. Dabei durchquert er Wüsten und Täler, hat über Jahrmillionen Canyons gebildet und ist für Mensch und Natur von überaus wichtiger Bedeutung. Sein Ursprung liegt in den Rocky Mountains nordwestlich von Denver. Die Atmosphäre des gigantischen Flusses ist hier in den Bergen noch eine ganz andere als in den trockenen Gebieten und bei den tiefen Schluchten der Canyons. Die schönsten Plätze am Colorado River, wie zum Beispiel die Horseshoe Bend (Hufeisenbiegung) in der Nähe der Stadt Page, Arizona, sind wunderbar per Auto zu erreichen.

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