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Die Halbinsel Yucatán trennt den Golf von Mexiko von der Karibik und tropische Regenwälder bedecken weite Teile der Landmasse. An den Küsten ziehen sich kilometerlange weiße Sandstrände entlang und farbenprächtige Korallenriffe verbergen sich knapp unter der Wasseroberfläche. Das tropische Urlaubsparadies setzt sich aus den mexikanischen Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo zusammen und Playa del Carmen und Cancún sind die größten Ferienzentren auf der Halbinsel. Eine Rundreise mit dem Mietwagen auf Yucatán führt Sie zu palmengesäumten Traumstränden, stimmungsvollen Partymeilen und den steinernen Monumenten der uralten Mayakultur.

Cancún – Partymetropole an der Riviera Maya

Cancún bietet außer Partymeilen und Casinos vor allem eins: Tolles Wetter und weiße Sandstrände mit glasklarem Wasser.

Cancún bietet außer Partymeilen und Casinos vor allem eins: Bestes Wetter und weiße Sandstrände mit glasklarem Wasser.

Cancún ist das touristische Zentrum des als „Riviera Maya“ bezeichneten Küstenabschnittes auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Innerhalb weniger Jahrzehnte gelang der Stadt der Aufstieg vom unbedeutenden Fischerdorf zur schillernden Partymetropole Nummer 1 in Mittelamerika. Auf einer Länge von mehr als 20 Kilometern ziehen sich an den perlweißen Stränden Hotels, Diskotheken, Tequila-Bars und exklusive Clubs entlang. Alljährlich im Frühjahr finden sich mehr als 200.000 Studenten aus den USA und Kanada in der Stadt ein, um mit dem Spring Break Cancún die größte Party des Kontinents zu feiern. Die weißen Traumstrände laden zum Schwimmen und Relaxen ein und vor der Küste erwartet Sie das zweitgrößte Korallenriff der Welt zu aufregenden Tauch- und Schnorchelsafaris. Unmittelbar vor der Küste liegt das tropische Inselparadies Isla Mujeres, das Sie mit dem Boot nach einer 15-minütigen Fahrzeit erreicht haben. Mit ihrem spektakulären Unterwassermuseum, den traumhaften Sandstränden und der farbenprächtigen Unterwasserwelt gehört die Insel zu den populärsten Ausflugszielen in Cancún. Die knapp 900.000 Einwohner zählende Großstadt erreichen Sie mit dem Auto über die Küstenstraße Carretera 180.

Die versunkene Maya-Metropole Chichén Itzá

Die Pyramide des Kukulcán ist die wohl bekannteste Ruinenstätte der weltberühmten Maya-Stadt Chichén Itzá.

Die Pyramide des Kukulcán ist die wohl bekannteste Ruinenstätte der weltberühmten Maya-Stadt Chichén Itzá.

Die Ruinen der Maya-Metropole Chichén Itzá gehört zu den bedeutendsten Hinterlassenschaften dieser uralten Kultur. Im Jahr 1988 wurde die Tempelstadt in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Das Grabungsgelände liegt im dschungelartigen Regenwald und ist von der Riviera Maya aus bequem zu erreichen. Die Tempelanlagen, Stufenpyramiden und Wohnkomplexe von Chichén Itzá verteilen sich über ein Gebiet von 1.500 Hektar. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert erreichte die Maya-Stadt ihre Blütezeit und gehörte nach Erkenntnissen der Wissenschaft zu den bedeutendsten Metropolen dieser mittelamerikanischen Hochkultur. Einzigartig sind die große Bebauungsdichte und die außergewöhnliche Architektur vieler Gebäude. Im Zentrum der Anlage erhebt sich die gewaltige Kukulcán-Stufenpyramide, die von Tempeln, Wohngebäuden, historischen Ballspielplätzen und Säulenhallen umgeben wird.

Campeche – spanische Kolonialstadt und UNESCO-Weltkulturerbe

Campeche ist bekannt für seine spanische Kolonialarchitektur und hat abenteuerliche Geschichten zu erzählen.

Campeche ist bekannt für seine spanische Kolonialarchitektur und hat abenteuerliche Geschichten zu erzählen.

Mit Campeche gelangen Sie im Rahmen Ihrer Rundreise in die Hauptstadt des gleichnamigen mexikanischen Bundesstaates. Die Metropole empfängt Sie mit einem reizvollen Stadtzentrum und einer nahezu komplett erhaltenen spanischen Kolonialarchitektur. Der historische Stadtkern ist von wehrhaften Festungsmauern umgeben und gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf der Festungsmauer erinnern alte Kanonen an eine bewegte Zeit, die von ständigen Piratenüberfällen geprägt war. Im Jahr 1663 hatte ein schwerer Angriff der Freibeuter die vollständige Zerstörung der Stadt zur Folge. Zahlreiche Utensilien und Artefakte der Piraten können Sie in den Museen und Ausstellungsräumen der Festungen bewundern. Das eindrucksvollste Bauwerk der Stadt ist die monumentale Kathedrale. Die Grundsteinlegung für das sakrale Bauwerk erfolgte im Jahr 1650 und die Bauzeit sollte sich über 200 Jahre erstrecken. Der Boden im Innenbereich der Kathedrale wurde komplett mit schwarzem Marmor ausgelegt.

Die pulsierende Großstadt Mérida mit ihrer Kolonialarchitektur

Die Kathedrale von Mérida ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die man in der Metropole entdecken kann.

Die Kathedrale von Mérida ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten, die man in der Metropole entdecken kann.

Die rund 800.000 Einwohner zählende Metropole Mérida ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatán und wurde auf den Ruinen einer alten Maya-Stadt errichtet. Als die spanischen Eroberer im 15. Jahrhundert in der Stadt eintrafen, fanden sie Reste alter Tempelpyramiden und Wohnkomplexe vor. Die Ruinen wurden damals abgetragen und für den Bau neuer Gebäude verwendet. Im Zentrum der pulsierenden Großstadt liegt der Plaza de la Independencia. Hier erhebt sich die imposante Kathedrale mit ihren mächtigen Türmen. Das Gotteshaus wurde zwischen 1561 und 1598 errichtet und wird im Inneren von einer überlebensgroßen Christus-Figur dominiert. Südlich von der Kathedrale liegt der ehemalige Bischofspalast aus dem Jahr 1549. Das historische Rathaus von Mérida wurde im Jahr 1735 fertiggestellt und befindet sich an der Westseite des zentralen Platzes. Quer durch die Stadt verläuft der Prachtboulevard Paseo Montejo, der von prächtigen Villen aus dem 19. Jahrhundert gesäumt wird.

Cobá – Maya-Ruinen im tropischen Regenwald

Auf dem Gelände der Ruinenstätte Cobá findet man u.a. die 42 Meter hohe Nohuch Mul-Pyramide.

Auf dem Gelände der Ruinenstätte Cobá findet man u.a. die 42 Meter hohe Nohuch Mul-Pyramide.

Rund 40 Kilometer von den weißen Stränden des Golfes von Mexiko entfernt liegen die Ruinen der Maya-Stadt Cobá im dichten Dschungel des tropischen Regenwaldes. Mit dem Mietwagen haben Sie die Ausgrabungsstätte von Tulum aus nach weniger als einer Stunde Fahrzeit erreicht. Zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert war Cobá eines der bedeutendsten kulturellen Zentren der Maya-Kultur. Damals lebten etwa 50.000 Menschen auf dem 70 km² großen Areal. Imposante Stufenpyramiden mit einer Höhe von mehr als 40 Metern, monumentale Tempelanlagen und mehr als 20 gepflasterte Straßen wurden bisher freigelegt. Zahlreiche Gebäude verbergen sich noch immer im undurchdringlichen Dickicht des tropischen Regenwaldes und haben ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Das Gelände können Sie zu Fuß erkunden oder am Eingang der Grabungsstätte eine Rikscha mitsamt Fahrer mieten.

Biosphärenreservat Sian Ka’an: Unberührte Wildnis südlich von Tulum

Im Biosphärenreservat Sian Ka'an treffen Naturliebhaber auf alles, was ihr Herz höher schlagen lässt.

Im Biosphärenreservat Sian Ka’an treffen Naturliebhaber auf alles, was ihr Herz höher schlagen lässt.

Das Biosphärenreservat Sian Ka’an erstreckt sich südlich der mexikanischen Stadt Tulum an der Riviera Maya und ist das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet Mexikos. Das mehr als 5.000 km² große Areal schließt Süß- und Salzwasserlagunen, tropischen Regenwald, ausgedehnte Mangrovensümpfe und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ein. Brüllaffen, Pumas, Spießhirsche und Jaguars gehören zu den größten Säugetierarten. Daneben kommen mehr als 300 verschiedene Vogelarten und 42 Amphibien- und Reptilienarten in dem Biosphärenreservat vor. Auf dem Gelände befinden sich präkolumbische Fundstätten und ein 24 Kilometer langer Kanal, der von den Mayas angelegt wurde. Das Naturschutzgebiet Sian Ka’an wurde wegen seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt im Jahr 1987 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Mit dem Mietwagen haben Sie das facettenreiche Biosphärenreservat von Tulum aus nach kurzer Fahrzeit erreicht.