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Hier hat der Individualtourismus noch das Sagen: Während sich an der Nordostküste die Pauschaltouristen tummeln, erkunden wahre Entdecker die ursprünglichen Schätze Kretas im Westen der Insel. Da die Wege verschlungen und besichtigungswürdig sind und nicht zuletzt weil das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel auf Kreta nicht allzu gut ausgebaut ist, reist man hier am besten mit dem Mietwagen.

Starten könnt Ihr gut vom ChaniaFlughafen aus. Die Altstadt von Chania und im Besonderen ihr venezianischer Hafen ist in jedem Fall ein Besuch wert. Hier kann man durch kleine malerische Gassen schlendern und in den vielen kleinen Schmucklädchen stöbern. Anschließend lässt es sich in einer der vielen Tavernen am Hafen ausruhen und die bildschöne Aussicht genießen.

Kissamos, oder –wie die Einwohner ihr Städtchen häufig nennen- Kastelli erlangte traurige Berühmtheit  vor allem dadurch, dass deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg dort wüteten. Ein Denkmal erinnert heute an das Verbrechen. Berühmt ist der Ort aber auch für seine Oliven und Weine, die man sich hier nicht entgehen lassen sollte.

Venezianischer Hafen von Chania

Venezianischer Hafen von Chania

Als nächstes könnten ein paar reine Strandtage am idyllischen Strand von Elafonissi eingeplant werden. Der Traumstand bietet hellsten und feinsten Sand und karibik-blaues Wasser!  Wer Durchhaltevermögen hat, wandert durch das Meer (ja, das ist möglich!) zur vorgelagerten, relativ einsamen Insel und lässt sich dort die Sonne auf den Bauch scheinen. Wer es bequem mag,  bleibt am Hauptstrand, wo es möglich ist, etwas in den kleinen Imbissbuden zu essen und Liegen sowie Sonnenschirme zu mieten.

Anschließend empfiehlt es sich, dem wunderschönen ehemaligen Fischerörtchen Paleochora einen Besuch abzustatten. Der Ort ist auf einer Landzunge gelegen und verfügt somit über einen kleinen Steinstrand an der einen Küste und einen sehr weitläufigen unbebauten Sandstrand auf der anderen Ortsseite. Bei einem kleinen Glas Wein zu sehr günstigen Preisen lässt sich der Abend dann in einer der vielen gemütlichen und typisch-griechischen Tavernen ausklingeln. Viele davon haben einen tollen Blick aufs Meer. In Paleochora ist generell schon etwas mehr los, so dass einem am Abend  nicht langweilig wird, wobei die Ursprünglichkeit des Ortes aber dennoch erhalten bleibt. Hochstöckige Hotels und Pauschaltourismus gibt es auch hier so gut wie gar nicht.Wer jetzt noch etwas Lust auf Bewegung und Natur hat, ist in der nahegelegenen Omalos-Hochebene gut aufgehoben.  Hierhin pilgern in der sommerlichen Hochsaison viele Touristen und Wanderfreunde, um die berühmte Samaria-Schlucht, die ca. 17 Kilometer Länge misst und damit eine der längsten Schluchten Europas ist, zu durchqueren. Wer sie ganz durchwandern möchte, muss ungefähr 4 bis 5 Stunden einplanen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Entdecken von Kretas Westen!